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Eschenberger Triesch

Schutzhütte

An der Stelle des heutigen Bratplatzes des Eschenberger Triesch befand sich schon vor 1926 ein Häuschen, welches sich die Männergesellschaften Thauwinkel-Eschenberg und Kottenbach bis 1959, als der Kottenbach seinen eigenen Platz errichtete, zum feiern teilten.

Aus einem Artikel im "Hinterländer Anzeiger" vom 26. August 1926 ist zu entnehmen, dass dort

"[...]nachdem rohe Bubenhände die frühere Schutzhütte, welche besonders auf Veranlassung und unter tätigster Mitarbeit des verstorbenen Stadtsekretärs Wilhelm Rumpf und seiner Freunde vor längeren Jahren errichtet worden war, durch Feuer zerstört hatten[...]"

bereits seit mindestens 1926 eine Hütte gestanden haben muss.

Durch kostenlos von der Stadt Biedenkopf gestelltes Holz und Spenden von seiten einzelner Bürger des Markplatzes, Kottenbachstraße und des Thauwinkels, ermöglichten den Bau einer neuen Schutzhütte. Eingeweiht wurde diese am 15. August 1926.

1968 wurde dann von den Bürger vom Thauwinkel-Eschenberg, sowie der Burschenschaft Adolf Schäfer, eine neue Schutzhütte errichtet, da der Platz nicht mehr für alle Beteiligten ausreichend war.

Fünf Jahre später, 1973, kam noch der Anbau auf der linken Seite hinzu um den Platz noch ein wenig mehr zu vergrößern. Im selben Jahr wurde das alte und sehr baufällig gewordene Häuschen abgerissen. Von dem Restholz baute man die kleine Indianerhütte auf dem Kinderspielplatz.
Ich kann mich aus der Kindheit noch errinern, wie toll wir diese kleine Hütte auf dem Platz fanden.

Der Brunnen, der "Kiefernborn", wurde 1979 von den Burschen und Männer angelegt.
Die Quelle liegt 975 Meter vom Brunnen entfernt und speist auch den in der Nähe gelegenen Ludwigsborn. Laut Messungen liegt die Quelle 34 Höhenmeter über dem Platz der Gesellschaft.

Quelle: Auf Biedenkopfer Spuren, S.93-95

Hinweise zur Handhabung des Fotoalbum sind hinter dem folgenden Akkordeon verborgen.