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Platz der Maibaumfreunde

Bevor man den Platz anlegte, wurde er als illegaler Abladeplatz für Schutt und Astwerk genutzt. Da es ein sehr unschöner Anblick war, überlegten sich die 1984 gegründeten "Maibaumfreunde Biedenkopf" den Platz umzugestalten und aus einem Schandfleck einen angenehmen Platz zur Erholung und auch zur eigenen Nutzung anzulegen. 

Nachdem die Stadt Biedenkopf dem Vorhaben zugestimmt hat und eingie Gerätschaften bereitstellte, wurde unter der Leitung von Karl Jung (†) Herbert Lauer (†), Gerhard Morbitzer, Wolfgang Müller, Helmut Schneider (†) und Peter Wahl der Platz in über 600 Arbeitsstunden angelegt, Es musste viel ausgebaggert werden. Danach hat man den Platz geschottert und mit Split bedeckt. Es wurden Tische aufgestellt, eine kleine Mauer angelegt und die Ränder bepflanzt. Noch heute kümmert sich Helga Morbitzer regelmäßig um die Blumen. 1989 konnten die mittlerweile über 80 Mitglieder die Einweihung feiern. 

1998 wurde den Maibaumfreunden für diese Arbeit von der Stadt Biedenkpf der Umeltschutzpreis überreich, der das naturnahe Engagemant damit würdigte. Ein Jahr später folgte noch der Brunnen, der von Alfred Redante gemauert worden ist. Die Steine für diesen Brunnen besorgte man am Giebelskopf und auf der Wetterhöhe. Die großen Steine, die verhindern sollen das Fahrzeuge auf dem Platz gelangen und ihn auch optisch aufwerten, wurden bei der Bartseife geholt.
Bei dieser Tätigkeit entstand auch der Name "Zum Rippenbruch". Beim Beladen ist Gerhard Morbitzer gestürzt und rücklings auf einen spitzen Stein gefallen, wo er sich eine Rippe gebrochen hat. Kurz darauf hing dann ein Schild "Zum Rippenbruch" an einem Aufgang zum Platz - Aufgehängt hat es Alfred Redante und das Schild hat seitdem einen festen Platz. Daher ist der "Platz der Maibaumfreunde" im Volksmund auch als "Zum Rippenbruch" bekannt (ich glaube sogar bekannter).

2004 hat man, zusammen mit der Gesellschaft "Im schönsten Wiedengrund" zwei Jubiläen gefeiert - 20 Jahre Maibaumfreunde und 50 Jahre Männergesellschaft "Im schönsten Wiedengrund". Diese Feierlichkeiten fanden auf dem Waldplatz der Männergesellschaft statt. 

Im Grenzgangsjahr 2019 wird auch eine Grenzgangsversammlungen der  Burschen und Mädchen der Dexbacher- und Donauschwabenstraße dort abgehalten (Billerbacher Mädchen) . Die Gaststätte Müller, wo man sonst diese Versammlungen abgehalten hat und den Maibaum auch heute noc, aufstellt gibt es nicht mehr. 

Kommentare  

# Bürger UHL 2019-04-23 12:32
Hallo Heiko,

sollte man hier nicht noch den Namen "Rippenbruch" (Bezeichnung des Platzes aus dem Volksmund) hinzufügen? Zumindest hat unsere Oma immer diesen Begriff genutzt. Dieser geht wohl auf die Bauphase dieses Platzes zurück.
Gruß aus der DSS 17. :-)
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# Heiko Müller 2019-04-24 12:28
Hallo Markus,

jaein. Habe überlegt es zu beschreiben aber ich "war dabei", wie es zu dieser Bezeichnung kam (ich war dabei als die zurückkamen).
Folgendes ist geschehen. Als man die großen Steine auf der Bartseife (unter Schutzhütten auch zu sehen) holte, ist Gerhard M. gestürzt und mit dem Rücken auf einen spitzen Stein gefallen, wo er sich am Rücken eine Rippe gebrochen hatte.
Alfred R. hat dann, aus Spaß, das Schild an den Baum angeschlagen, welches seitdem dort hängt.

Ich werde den Text noch erweitern und es erwähnen. Danke für den Hinweis.
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