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Schloss

Im Hochmittelalter gehörte Biedenkopf und Region zum Herrschaftsbereich der Grafen Werner. Als der kinderlose Graf Werner IV. 1121 starb, gelangte deren oberhessischer Besitz an die Dynastenfamilie der Gisonen, die auf der Burg Hollende ansässig waren. Schon ein Jahr später erlosch dieses Adelsgeschlecht mit Giso IV., der 1122 kinderlos starb. Sein gesamter Besitz ging an den Landgrafen Ludwig I. von Thüringen - dem Urgroßvater des Gemahls der heiligen Elisabeth. 

Die Burg Biedenkopf wurde in der zweiten Hälfte des 12. jahrhunderts angelegt. Deren Burgmannschaft gehörte unter anderem der 1196 bezeugte Ministeriale Hartmut von Biedenkopf (Hartmuthdus de Biedencaph) an und die Burg befand sich wohl usprünglich im Besitz der Edelherren von Hohenfels, die zu dieser Zeit in der Doppelburg Hohenfels ansässig waren.

Zwischen 1231 und 1234 zogen die Landgrafen von Thüringen verschiedene Güter der Herren von Hohenfels ein, darunter auch die Burg Biedenkopf. Ein Bruder des Landgrafen Ludwig IV., Konrad, gründete 1231/1232 unterhalb der Burg die Stadt Biedenkopf.

Panorama Landgrafenschloss - Innenhof, Aufgang Turm

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