Brunnen

In Biedenkopf und in Biedenkopfs Wäldern sind viele Brunnen angelegt worden. 

An dieser Stelle finden Sie Fotos und, sofern möglich, auch eine Beschreibung dieser Brunnen. Die meisten Informationen zu den Brunnen habe ich aus dem Buch "Auf Biedenkopfer Spuren" von Thomas Böhle entnommen, welches vom Hinterländer Geschichtsverein herausgegeben wird.Das Buch kann man durchaus empfehlen. Es werden auch vergangene Orte beschrieben, die nicht mehr vorhanden sind. Sollte bei keinem "Birreköpper" fehlen.  

Bezogen werden kann es über die ISBN-Nr: 978-3-00-03637-5 - Link: Band 10

Stefansborn

Nachdem man den Waldlehrpfad 1964 angelegt hatte, wurde diese Anlage mit Brunnen, ursprünglich auch mit Rondell und Wasserrad, im Fachwerkstiel angelegt. Benannt ist der Brunnen nach dem Enkel Stefan Hoffmann des damaligen Revierförsters Christian Schwarz.

Man vermutet hinter dem Brunnen eine ehemalige Siedlung oder mehrere Gebäude. Archäologische Untersuchungen blieben bisher aus. Das Wasserrad, welches aus Metall gefertigt war, sollte an diesen Umstand erinnern. Rondell und Wasserrad sind heute nicht mehr vorhanden.

Steinpilzbrunnen

Der im Schwarzenbachtal gelegene Brunnen wurde in den Jahren 1957 und 1958 unter der Leitung von Revierförster Chrstian Schwarz angelegt. August Arzt und Kurt Reumschüssel, Waldarbeiter der Stadt Biedenkopf, führten die Bauarbeiten aus. 

Aus der Umgebung des Brunnes stammen die Bruchsteine für den Aufbau. Diese runden Steine als eine Verwitterungsform des Grünstein (Diabas) findet sich häufig in den Wäldern um Biedenkopf. So war er auch hier in ausreichender Anzahl vorhanden.

Rechts neben dem Pilz führt der Weg zum dritten Frühstücksplatz (Gespaltener Stein), hinauf. 

Wossems Brünnchen

Wegen den Baumaßnahmen zur Umgehungsstraße musste der alte Brunnen weichen. Man demontierte den alten Brunnen sorgfältig, der früher ungefähr 100m weiter entfernt vorhanden war, um ihn wieder neu zu errichten. Leider wurden die Steine gestohlen und erst im Jahr 2005, durch die Initiative von Karl-Heinz Schmidt, Günther Möntnich und Gerhard Thielmann, wurde der Brunnen, mit Hilfe des Bauhofs der Stadt, neu errichtet. Erneuert wurde er durch die Pensionäre und Rentner "PuR" im Jahr 2012.